Vitamin-D-Mangel

An diesen körperlichen und seelischen Symptomen erkennst du einen Vitamin-D-Mangel.

Jede Zelle deines Körpers hat einen Rezeptor für Vitamin D. Darum ist es eher ein Hormon als ein Vitamin und sehr wichtig für dein ganzheitliches Wohlbefinden.

Wenn du einen Vitamin-D-Mangel hast, geht  mit einer Reihe von Symptomen einher. Das reicht von Müdigkeit über Muskelschmerzen bis hin zu Haarausfall und Stimmungsschwankungen.

Es ist daher wichtig, dass du jeden Tag genügend Vitamin D zu dir nimmst. Denn es spielt eine entscheidende Rolle für deine Gesundheit, z. B. bei der Hormonregulierung, der Erhaltung der Knochengesundheit und der Stärkung deines Immunsystems.

In unserer Nahrung kommt Vitamin D leider nur sehr selten vor. Die beste Quelle ist fetter Fisch. Gesunde Mengen an Vitamin D können aber bei vielen Menschen durch 15-30 Minuten Sonneneinstrahlung um die Mittagszeit erreicht werden. Aber nur im Sommer. Von Oktober bis Mai  ist die Sonne dafür nicht stark genug.

Wie viel Vitamin D ist genug?

Die meisten Menschen brauchen 800-1000 IE Vitamin D pro Tag. Untersuchungen zeigen, dass du mit dieser Dosis den Idealwert im Blut, nämlich “zirkulierende 25(OH)D-Konzentrationen” von mindestens 50 nmol/l  erreichen kannst, was Vorteile für deine Gesundheit hat (1).

Aber manche Menschen brauchen mehr Vitamin D. Dazu gehören Menschen mit dunkler Haut, eigentlich alle Erwachsenen über 50 Jahre und Menschen mit Erkrankungen, die die Fettaufnahme (z.B. aufgrund einer Darmerkrankung) einschränken.

Die wichtigsten Anzeichen für einen Vitamin-D-Mangel

Die Hinweise auf einen Vitamin-D-Mangel sind vielschichtig und am Anfang eher diffus. Wegen der Häufigkeit von Vitamin-D-Mangel in Deutschland und der Vielfältigen gesundheitlichen Auswirkungen solltest dueinen Verdacht unbedingt durch einen Bluttest überprüfen lassen.

1. Müdigkeit

Menschen mit einem sehr niedrigen Vitamin-D-Spiegel können unter Müdigkeit leiden (2). Manchmal kann diese Müdigkeit sogar ziemlich schwerwiegend sein.

2. Muskelschwäche und -schmerzen

Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass ein Vitamin-D-Mangel zu Muskelschmerzen und -schwäche beitragen kann (3). Wenn du unter starken Muskelschmerzen leidest und dir die Ursache nicht klar ist, solltest du mit einem Arzt sprechen.

3. Haarausfall

Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel kann außerdem zu Haarausfall und einem verlangsamten Haarwachstum führen, weil die Follikel verkümmern (4). Eine Studie an Menschen mit Alopecia areata zeigte, dass ein niedrigerer Vitamin-D-Blutspiegel tendenziell mit einem stärkeren Haarausfall verbunden war (5).

Es ist aber auch wichtig zu wissen, dass Haarausfall in den vielen Fällen andere Ursachen als einen Vitamin-D-Mangel haben kann. Hormonelle Gründe, Genetik, Schwangerschaft, Traumata oder Operationen können ebenfalls die Ursache sein.

4. Du wirst häufig krank

Vitamin D ist ein wichtiger Faktor für ein Immunsystem in Balance. Ein Vitamin-D-Mangel geht mit einem schwächeren Immunsystem einher. Erwachsene mit niedrigem D-Spiegel werden daher öfter von Erkältungen, Husten oder einer Infektion der oberen Atemwege heimgesucht (6). Wenn du also häufig krank wirst, solltest du daran denken, dass du einen Vitamin-D-Mangel haben könntest.

5. Knochenschmerzen

Dein Körper braucht Vitamin D, um Calcium aufzunehmen. Ohne Vitamin D kann Osteoporose, Knochenschmerzen, Osteomalazie (weiche Knochen) und andere Probleme des Skeletts, des Bindegewebes und der Muskeln auftreten. Das kann sich in Knochenschmerzen äußern (7).

6. Stimmungstiefs

Niedrige Vitamin-D-Werte im Blut  haben auch einen Einfluss auf deine Stimmung, wie eine Langzeitstudie mit 80 älteren Menschen zeigte: die Senioren mit dem höchsten Vitamin-D-Mangel waren elf mal anfälliger für Depressionen (8).

Neben älteren Menschen gehören vor allem Jugendliche, Übergewichtige und Menschen mit chronischen Krankheiten (z.B. Diabetes) zu den Risikogruppen für Vitamin-D-Mangel. Interessanterweise sind es dieselben Gruppen, die auch ein Risiko für Depressionen haben (9), sodass es legitim erscheint, hier einen Zusammenhang zu vermuten.

7. Hautprobleme wie Akne

Solltest du Hautprobleme wie Akne oder Neurodermitis haben, so prüfe ebenfalls deine Vitamin D-Versorgung. Denn Vitamin D ist wichtig, damit die Zellen sich erneuern und korrekt teilen können. Es stimuliert zudem die T-Zellen, um Infektionen, wie beispielsweise Akne-Bakterien zu bekämpfen und lindert Entzündungen wie Dermatitis. (10)

Du vermutest einen Vitamin-D-Mangel?

Wenn du glaubst, dass du einen Vitamin-D-Mangel hast, solltest du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Er kann deinen Vitamin-D-Spiegel im Blut per Blutentnahme ermitteln. Du kannst deine Vitamin-D-Versorgung aber auch schnell und bequem mit einem Test-Kit aus der Apotheke messen. Ein 25(OH)D-Wert von mindestens 50 nmol/l sollte dein Ziel sein, denn er bringt nach wissenschaftlichen Erkenntnissen präventive Vorteile für deine Gesundheit.

Falls du einen Vitamin D-Mangel hast, solltest du zusammen mit einem Arzt die beste Dosis für deinen Körper ermitteln. Bis zu 4.000 Einheiten Vitamin D pro Tag können über einen Zeitraum von 2-4 Wochen als Anfangstherapie sinnvoll sein. Eine genaue Dosierung sollte aber stets ein Arzt für dich festlegen.

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