Slow-Aging-So-schuetzen-Sie-Ihre-Telomere

Welche natürlichen Nährstoffe deine Zellen dazu bringen, sich wie jüngere Zellen zu verhalten

Im Kampf gegen die Alterung ist es sinnvoll, direkt an der Wurzel des Problems anzusetzen: den Telomeren.

Denn Telomere sind die Endstücke unserer Erbgutfäden — den Chromosomen. Das heißt, bei jeder Zellteilung werden sie ein Stück kürzer – und wir wieder ein bisschen älter. Telomere sind folglich also eine der wichtigsten biologischen Faktoren des Alterns zu verstehen.

Bestimmte Faktoren verstärken die Verkürzung der Telomere, wie z.B. Stress, zu viel Sonne, Alkohol, Pestizide oder auch ein zu hohes Körpergewicht.

Doch es gibt auch gute Nachrichten. Denn die Wissenschaft zeigt, dass sich bestimmte Nährstoffe aus der Natur auch positiv auf die Länge der Telomere auswirken. Darüber hinaus können sie sogar alternde Zellen anregen, sich wieder wie jüngere Zellen zu verhalten. Und das hören wir doch nun wirklich gern, oder?

Um welche Nährstoffe es dabei konkret geht, erfährst du in diesem Artikel.

Die Telomere

Im Grunde genommen ist es ganz einfach: die Länge der Telomere ist nämlich die Maßeinheit für unser biologisches Alter. Dieses bestimmt sowohl wie wir aussehen als auch wie fit wir uns fühlen.

Die Telomere werden dabei auch „Zündschnüre des Todes“ genannt. Denn sie gelten als die Altersuhr in jeder Zelle. Kurzum: Bei jedem Teilungsvorgang der Zelle werden sie folglich ein Stück kürzer. Wenn sie einen kritischen Wert erreicht haben, kann die Zelle sich nicht mehr teilen, sodass sie stirbt oder Entzündungen verursacht. Das führt dann zur Alterung, z.B. auf der Haut sichtbar als Falten.

Slow Aging: So schuetzen Sie Ihre Telomere Einige Zellen, unteranderem die der Haut, der Haare und des Immunsystems sind stärker von der Telomer-Verkürzung betroffen. Das liegt daran, dass sie sich öfter teilen als andere Zellen. Deshalb nehmen wir den Alterungsprozess an Haut und Haar  und am allgemeinen Gesundheitszustand am deutlichsten wahr. 

Die Wissenschaft beschäftigt sich bereits seit langem mit den Telomeren und was man gegen ihre Verkürzung tun kann. Slow Aging ist dabei das Stichwort. Die gute Nachricht zuerst: es ist inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Telomere auch wieder verlängert werden können!

Wodurch verkürzen sich Telomere?

Die Verkürzung der Telomere hat ihre Ursache unteranderem in der Genetik und der regulären chronologischen Alterung. Zudem verkürzen sich Telomere aber auf jeden Fall auch durch den Lebensstil. Welche Gewohnheiten du im Sinne deiner Telomere besser verändern oder vermeiden solltest, erklären wir dir im Folgenden.

Zu hohes Körpergewicht

Die Länge der Telomere ist übrigens nicht nur die Maßeinheit für unser biologisches Alter. Sie sagt zudem auch etwas über die Gesamtsterblichkeit und das Risiko von Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs aus. Weitere Gründe, weshalb wir versuchen wollen, unsere Telomere zu schützen.

Es gibt auf jeden Fall genügend wissenschaftliche Hinweise darauf, dass ein zu hohes Körpergewicht die Alterung beschleunigen kann. Aber das Verhältnis zwischen dem Körpergewicht und der Länge der Telomere scheint komplex zu sein.

So gibt es einige Studien, die feststellten, dass Menschen mit einem höheren Body-Mass-Index längere Telomere haben. Während andere Studien wiederum das Gegenteil herausfanden.

In einer Studie von Frauen im Alter von 35 bis 70 wurde außerdem ein Zusammenhang zwischen Jo-Jo-Diäten und einer Gewichtszunahme ab 30 mit verkürzten Telomeren hergestellt. Das könnte daran liegen, dass Übergewicht und große Fettspeicher eine chronische Entzündung verursachen, die oxidative Schäden im Körper verursachen. Darauf reagieren unsere Telomere dann empfindlich.

In diesem Sinne ist es in jedem Fall von Vorteil, wenn du versuchst, kein zu hohes Körpergewicht zu haben und Gewichtsschwankungen zu vermeiden.

Alkohol

Unter dem Strich ist es recht einfach: Je mehr Alkohol man trinkt, desto mehr scheinen die Zellen zu altern. Dass Alkohol negative Auswirkungen auf unseren Körper hat, ist uns natürlich schon bekannt. Forscherinnen und Forscher fanden aber überdies heraus, dass alkoholkranke Menschen eine verkürzte Telomerlänge haben. Folglich sind sie damit auch einem höheren Risiko für altersbedingte Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs und Demenz ausgesetzt.

In deinem Slow Aging Prozess solltest du Alkohol darum versuchen zu meiden.

Stress

Mehrere Studien haben nachgewiesen, dass auch chronischer Stress zu kürzeren Telomeren führt. Eine Studie von 2004 hat hierzu gesunden Frauen, die Mütter von gesunden Kindern waren (Kontrollgruppe) mit denjenigen verglichen, die chronisch kranke Kinder (pflegende Mütter) betreuten und somit einem hohen emotionalen Stress ausgesetzt waren.

Im Durchschnitt waren die Telomere der pflegenden Mütter dabei 10 Jahre kürzer als die der Kontrollgruppe. Das heißt, ihre Zellen verhielten sich, als ob sie ein Jahrzehnt älter wären!

In einer anderen Studie mit postmenopausalen Frauen führte ein einziger Stresszuwachs auf der Stress-Skala dazu, dass ihre Telomere 15-mal häufiger kurz waren – es sei denn, sie machten regelmäßig Sport zum Ausgleich.

Was lässt sich daraus folgern? Stress ist eben nicht nur schlecht für unsere Stimmung. Er ist außerdem nachweislich für eine vorzeitige Alterung verantwortlich. Stressabbau ist folglich enorm wichtig, um den Körper auf Slow Aging umzuschalten.

Neben Sport, Schlaf, Atem-Techniken und Yoga können auch bestimmte Supplements helfen, Stress zu reduzieren.

Besonders hervorzuheben sind dabei Adaptogene wie Ashwagandha. Dabei handelt es sich um pflanzliche Wirkstoffe, die Körper, Geist und Seele effektiv und sanft wieder in Balance bringen können und beim Abbau von Stresshormonen unterstützen. Das ist sogar wissenschaftlich bewiesen.

In einer klinischen Studie mit 64 Personen führte das von Ogaenics verwendete Ashwagandha-Extrakt KSM-66® beispielsweise nach 60 Tagen zu einer Senkung des Stresshormons Cortisol im Blut um 27,9 Prozent. Die Probanden fühlten sich anschließend gefestigter, gelassener und konnten mit Stresssituationen besser umgehen.

Australische Forscher fanden außerdem heraus, dass B-Vitamine gegen Stress helfen. Bei den Probanden, die B-Vitamine über einen Zeitraum von drei Monaten einnahmen, war das Stressempfinden am Arbeitsplatz zufolge deutlich geringer als bei der Placebo-Gruppe.

Mit seiner Kombination aus natürlichen B-Vitaminen und dem Ashwagandha-Extrakt KSM-66® ist unser  Ogaenics ADAPTO GENIE Balancing Komplex also das perfekte Supplement für deine Stressreduktion.

Diese Nährstoffe schützen deine Telomere

Abgesehen von den bis jetzt genannten, negativen Auswirkungen durch bestimmte Lebensstile, gibt es aber auch bestimmte Nährstoffe, die sich positiv auf unsere Telomere auswirken. Die folgenden Nährstoffe stabilisieren die Telomere und schützen sie zudem auf innerster Zellebene. Dadurch werden alternde Zellen revitalisiert und angeregt, fortan wieder wie jüngere Zellen zu agieren. Erfahre hier, welche Nährstoffe dich dementsprechend beim Slow Aging unterstützen.

 

Kurkuma

Kurkuma bzw. der darin aktive Wirkstoff Curcumin ist ebenfalls eine vielversprechende Anti-Aging-Substanz für die Telomere. Es gehört zu den Polyphenolen und wird aus dem Wurzelstock der Pflanze Curcuma longa (Kurkuma) gewonnen. Dabei handelt es sich um ein Mitglied der Ingwerfamilie.

Es wird häufig als Gewürz (Curry, Kurkuma) verwendet und in vielen Ländern, wie z.B. Indien, täglich konsumiert.

Kurkuma enthält wertvolle aktive Bestandteile, hierzu zählt das Curcumin.

Dieser Wirkstoff wird aus Nahrungsmitteln jedoch aufgrund seiner geringen Wasserlöslichkeit und Stabilität schlecht von den Darmzellen aufgenommen. Darüber hinaus wird es auch schnell von der Leber verstoffwechselt und ausgeschieden. Folglich ist Kurkuma aus der Nahrung kaum wirksam.

Doch es gibt eine einfache Lösung. Denn bei gleichzeitiger Verabreichung von Curcumin mit Piperin, dem Wirkstoff aus dem schwarzen Pfeffer, kann den Curcumin-Spiegel im Blut gegenüber dem normalen Verzehr um das 20-fache erhöht werden. Dadurch ist Kurkuma als Supplement wirksamer als das Gewürz (z.B. Tame The Flame von Ogaenics) . Zudem kann über Extraktionsverfahren der Curcumingehalt pro Gramm deutlich gesteigert werden.

Omega-Fettsäuren

Eine der ersten Studien, die sich mit dem Einfluss von Ernährung auf die Länge der Telomere befasste, fand infolgedessen erstaunliches über Omega-Fettsäuren heraus. Dabei führte die Einnahme von Omega-3- Fettsäuren nach 4 Monate zu längeren Telomeren.

Zu den wichtigsten Quellen für Omega Fettsäuren in der Ernährung zählen mitunter fette Fischsorten. Des Weiteren sind Öle, wie bspw. Leinen- und Walnussöl oder Chiasamen gute Omega-Lieferanten. Wenn du diese jedoch nicht magst oder z.B. Veganer bist, kannst du die kostbaren Fettsäuren auch gut supplementieren. Bei Ogaenics nutzen wir z.B. für den Oilalala Skin Omega Komplex ein absolutes Premium Bio-Sanddornöl aus dem Himalaya, dass Omega 3, 6, 7 und 9 zusammen mit Vitamin A und E enthält. Folglich also eine super Kombi, um unsere Telomere zu verlängern.

Vitamin D

Auch ein guter Vitamin D Spiegel unterstützt längere Telomere, vermutlich aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften. Das haben Forscher zuerst 2007 im American journal of clinical nutrition veröffentlicht.

Ein Großteil von uns erhält aber leider gar nicht genug Vitamin D über die Nahrung oder das Sonnenlicht. In Deutschland hat beispielsweise etwa jeder Dritte einen zu niedrigen Vitamin-D-Wert. Aus diesem Grund, ist eine Supplementierung zum Schutz der Telomere sinnvoll. Unser Ogaenics Hello Sunshine Vitamin D3 Komplex 2.000 I.E. versorgt dich  bspw. ganzjährig mit pflanzlichem Vitamin D und beugt Mangelerscheinungen vor. Lass  am besten zuerst deinen Vitamin D-Spiegel von deinem Arzt checken. Ziel für den Schutz deiner Telomere sollte hier ein Blutspiegel von 1.000 nmol bzw. 40 µg/l sein.

Übrigens hat der Mangel an Vitamin-D noch weitere negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Wie du einen Mangel erkennen kannst und was er zufolge hat, erfährst du im Artikel: Alarmsignale für einen Vitamin-D-Mangel.

Multivitamine schützen die Telomere

Weiter zählen auch Multivitamine zu den Nährstoffen mit positivem Effekt auf unsere Telomere. Eine Studie aus dem Jahr 2009 konnte das bspw belegen. Während der Studie fanden die Forscher bei der Untersuchung von 586 Frauen heraus, dass jene Frauen, die dauerhaft Multivitamine einnahmen, gegenüber der Kontrollgruppe (ohne Multivitamin-Einnahme) über längere Telomere verfügten.

Im Vergleich zu den Nicht-Nutzern war die relative Telomerlänge der DNA im Durchschnitt sogar 5,1 Prozent länger. Ein super Multivitamin aus Bio Früchten, Gemüsen und Pilzen ist z.B. der Mrs. Do-It-All Bio-Multivitamin Women bzw. auch das männliche Pendant, der Mr. Do-It-All Bio-Multivitamin Men.

Diese Antioxidantien unterstützen Slow Aging

Der Schlüssel zu längeren Telomere liegt überdies im Schutz der Telomere vor oxidativer Schädigung durch freie Radikale. Freie Radikale entstehen z.B. durch Stress, Sonnenlicht, Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung, Strahlung, Zigarettenrauch und Pestizide oder auch Junk-Food.

Einerseits kommt der Körper mit freien Radikalen gut klar, solange sein Vorrat an Antioxidantien groß genug ist. Andererseits, wenn nicht genügend Antioxidantien verfügbar sind, verkürzen sich die Telomere. Und das kann dann zu einer vorzeitigen Alterung führen.

Zu den wichtigsten Antioxidantien gehören bestimmte Vitamine wie z.B. Vitamine C und E, Mineralien wie Selen und Zink Superoxid Dismutase, sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Gerade für Vitamin C gibt es dabei sehr viele natürliche Quellen, sofern man Früchte mag.  Aber auch in Supplement-Form kann es helfen, wenn es aus Pflanzen stammt. Das ist bspw. bei unserem hochdosierten Healthy Kick Plant-Based Vitamin C der Fall.

Ein weiteres Super-Antioxidans ist übrigens das Enzym Superoxid Dismutase (SOD). Denn es ist 13 Millionen Mal so stark wie Vitamin C. Finden kann man es z.B. in speziellen Cantaloupe Melonen, die wir für unseren Antioxidativen Superstar, den Ogaenics Beauty Fuel Skin Radiance Komplex verwenden. Er enthält auch ein weiteres sehr kraftvolles Atioxidans, die oligomeren Proanthocyanidine, kurz “OPC” aus Kiefernrinden-Extrakt. Das schützt Haut und Organe noch weiter vor vorzeitigem altern.

Wir hoffen, wir konnten dir ein paar nützliche Werkzeuge zum Schutz deiner Telomere an die Hand geben und wünschen dir abschließend viel Erfolg beim Slow Aging!

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https://www.rohkostwiki.de/wiki/Vitamin-C-Gehalt_von_Lebensmitteln

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