PMS-natuerlich-loswerden

So wirst Du PMS ganz natürlich los

Die PMS Woche ist für viele Frauen eine schwierige Zeit im Monat. Und viele von uns akzeptieren das einfach.

Aber das musst Du nicht!

Was ist PMS?

Von PMS oder prämenstruellem Syndrom spricht man, wenn ein oder mehrere der folgenden Symptome unmittelbar vor oder gleichzeitig mit der Periode vorkommen1, z.B.

  • Akne
  • Stimmungsschwankungen
  • Krämpfe
  • Empfindliche Brüste
  • Ängste
  • Blähbauch
  • Abgeschlagenheit
  • Heißhungerattacken
  • Verstopfung

PMS ist und bleibt aber eine individuelle Sache und jede Frau erlebt es anders. Wenn mindestes eines dieser Symptome um die Zeit der Periode herum jeden Monat eintritt, ist es sehr wahrscheinlich PMS. Aber nur weil Du eine Frau bist, bedeutet das nicht, dass Du mit diesen Symptomen leben musst. Tatsache ist, dass das Leiden im Zusammenhang mit dem Menstruationszyklus unnötig ist – und vorwiegend durch ungesunde Gewohnheiten, Umweltgifte und Stress verursacht wird.

Was sind die Ursachen von PMS?

Die genauen Ursachen des prämenstruellen Syndroms sind bisher leider nicht bekannt, aber man weiß inzwischen, dass mehrere Faktoren zur Entstehung beitragen.

Die Anzeichen und Symptome des prämenstruellen Syndroms verändern sich z.B. mit Hormonschwankungen und verschwinden mit Schwangerschaft und Menopause. Es gibt viele Dinge, die ein Hormonungleichgewicht fördern, wie zum Beispiel eine zuckerreiche, kohlenhydratreiche Ernährung, Koffein, Stress, Milchprodukte, Hormone in Milchprodukten und Fleisch sowie östrogenähnliche Toxine durch Pestizide und Umweltverschmutzung. Auch Alkohol trägt zu Problemen bei, weil er die Leber schädigt und sie daran hindert, überschüssiges Östrogen auszuscheiden.

Verstopfung und Ungleichgewichte in den Darmbakterien können die Stoffwechsel Situation verschlimmern, weil sie zur Wiederaufnahme von Östrogen aus dem Darm zurück ins Blut führen, selbst nachdem die Leber versucht hat, es loszuwerden. Der Körper braucht auch Bewegung, um den Hormonhaushalt auszugleichen. Wenn der Körper also nicht genug gefordert wird, ist wahrscheinlich auch das ein Teil des Problems.

Man nimmt zudem an, dass PMS-Symptome durch Schwankungen im Serotoninspiegel ausgelöst werden.2 Serotonin ist ein Neurotransmitter und ist die Vorstufe des Schlafhormons Melatonin. Es wirkt im Gehirn stimmungsaufhellend, entspannend, angstlösend, antidepressiv und fördert Lernen und Gedächtnis. Hat man zu wenig Serotonin, kann das zu prämenstrueller Depression, zu Müdigkeit, Heißhunger und Schlafstörungen beitragen.

Glücklicherweise zeigen Forschungsergebnisse, dass es viele Möglichkeiten gibt, den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen – ohne Medikamente. Hier ist der Plan zur Vorbeugung von PMS.

Und auch wenn dies zum Teil ganz schön tiefgreifende Einschnitte in Deinem Lebensstil sein werden, so  zeigt die Wissenschaft, dass sie funktionieren. Probiere sie aus, und Du wirst in ein oder zwei Zyklen sehen, dass Du dich besser fühlst.

PMS Maßnahme 1: Die Ernährung in Ordnung bringen

Das bedeutet:

  • Schluss mit dem Verzehr von raffiniertem Mehl, Zucker und verarbeiteten Lebensmitteln
  • Verzicht auf Koffein
  • Verzicht auf,Alkohol zu
  • Ein Blutzucker im Gleichgewicht, indem Du zum Frühstück Eiweiß isst, wie Eier, Haferflocken, ein Eiweißshake oder Nussbutter
  • Gleichmäßig über den Tag verteilt essen und keine Mahlzeiten auslassen
  • Verzicht auf Milchprodukte und vielleicht einige Monate lang auf andere häufige Allergene, insbesondere Gluten, verzichten
  • Mehr Ballaststoffe aus Gemüse, Obst, Nüssen, Samen, Bohnen und Vollkorngetreide in der Ernährung aufnehmen. Zwei Esslöffel gemahlene Leinsamen pro Tag sind besonders hilfreich, um Verstopfung zu beheben und Hormone auszugleichen.Einfach in einen Shake geben oder über den Salat streuen.
  • Erhöhe die Omega Fettsäuren in der Ernährung, indem mehr Wildfische wie Sardinen, Hering und Wildlachs oder Walnüsse auf dem Speiseplan stehen
  • Bio-Lebensmittel essen, um Umwelt-Östrogene aus Pestiziden zu vermeiden

PMS Maßnahme 2: Den Körper mit Nahrungsergänzung unterstützen

Eine Reihe von Nahrungsergänzungen tragen nachweislich zur Linderung der PMS-Symptome bei, indem sie die Stoffwechselfunktion und den Hormonstoffwechsel verbessern. Hier sind die Superstars, die Du ausprobieren solltest (alle sind gut kombinierbar):

Vitamin B6 und Folsäure (bei uns Folat)

Um Serotonin herzustellen benötigt der Körper Vitamin B6 (Pyridoxin) und Folsäure (Folat). Beide sind wasserlösliche Vitamine, die in vielen Lebensmitteln enthalten sind, die der Körper aber nicht speichern kann. Also solltest Du diese täglich in ausreichender Menge aufnehmen.

Du kannst Deinen Körper mit einem guten, natürlichen Vitamin B-Komplex unterstützen, der alle 8 B-Vitamine in natürlicher Form enthält (denn die B-Vitamine arbeiten im Team besser) und somit vom Körper optimal aufgenommen werden kann, wie z.B. Ogaenics B-Happy Vitamin B Komplex. Eine Kapsel pro Tag.

Magnesium

Die Forschung zeigt außerdem, dass Magnesium helfen kann, die Symptome von PMS zu lindern.3 Durch die sanfte Entgiftung des Körpers, die Linderung von Stresssymptomen und die Lockerung krampfender Muskeln, kann Magnesium auch die Krämpfe, das unangenehme Brustspannen, Flüssigkeitsansammlungen, Heißhunger auf Zucker, Schwindel und schlechten Schlaf reduzieren, die oft mit besonders schwerem PMS verbunden sind.

Um die tägliche Magnesiumversorgung zu verbessern, solltest Du daher auf ein natürliches Magnesium Supplement zurückgreifen, wie z.B. Ogaenics Calm-A-Lama plant-based Magnesium. Zwei Kapseln pro Tag, um den Körper jetzt optimal im Stoffwechsel zu unterstützen.

Probiotika und Prebiotika

Da Serotonin zu ca. 95% im Darm gebildet wird, ist es sehr wichtig, dass der Darm gesund und in Balance ist. Das tägliche Auffüllen gesunder Bakterien im Darm hilft auch, den Östrogen- und Hormonstoffwechsel zu normalisieren.

Nimm 5 bis 10 Milliarden lebende Organismen in einer täglichen probiotischen Ergänzung ein, die idealerweise auch Prebiotika, die Nahrung für die guten Bakterien enthält (z.B. Ogaenics Love Your Gut Daily Biotic Komplex mit 10 Mrd. guten Bakterien pro Kapsel und dem Prebiotikum Inulin, 1 Kapsel vor dem schlafengehen).

Vitamin D und Calcium

Dann gibt es noch weitere hilfreiche Supplements, deren positive Wirkung auf die PMS Symptome wissenschaftlich nachgewiesen wurde: Dazu gehört eine Calcium-Supplementierung von 1.000 bis 1.200 mg pro Tag, z.b. mit dem Bone Nanza Calcium Komplex.4,5 Auch ein zu niedriger Vitamin D Spiegel im Blut wurde von Wissenschaftlern mit ernsteren PMS Symptomen in Verbindung gebracht.

Supplementiere Vitamin D daher unbedingt , z.B mit dem Hello Sunshine Vitamin D3 Komplex 2.000 I.E. pro Kapsel (1 Kapsel täglich).6

Omega 3

Forschungsergebnisse zeigen zudem, dass eine gute Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren PMS-Symptome reduziert. Zu den Symptomen, die auf Omega 3 Fettsäuren ansprechen, gehören z.B. Stimmungstiefs, Blähungen, empfindliche Brüste und Akne. Die Forschung zeigt zudem, dass es sich lohnt, beständig in der Supplement-Routine zu sein. Denn die Symptome gingen mit zunehmender Dauer der Supplementation stärker zurück.7

Eine optimale Versorgung mit den wichtigen Omega Fettsäuren 3, 6, 7 und 9 sichert z.B. der Ogaenics Oilalala Skin Omega Komplex mit zwei Kapseln pro Tag.

PMS Maßnahme 3: Auf Bewegung setzten

Bewegung ist sehr wichtig für den Hormonhaushalt und den allgemeinen Stoffwechsel. Ziele auf 30 Minuten aerobes Training, 4 bis 5 Mal pro Woche. Das hilft außerdem auch bei den oft mit PMS verbundenen Blähungen und zur Stabilisierung der Psyche.

 

PMS Maßnahme 4: Stress abbauen

Der Umgang mit Stress ist ebenfalls wichtig.  Abends ein heißes Bad, eine Massage oder versuch es mit Yoga, lerne tief zu atmen oder zu meditieren. Diese und andere Techniken können helfen, die Hormone auszugleichen. Auch der Sport aus Maßnahme drei baut Stress ab (Double win!).

Und falls Du Probleme hast, “runterzukommen” kann auch eine pflanzliche Hilfe sinnvoll sein. Bestimmte Heilkräuter werden seit Jahrhunderten verwendet, wie z.B. Ashwagandha (auch bekannt als “Chill Pill”), ein adaptogenes Kraut, das nachweislich Stress und Heißhunger lindert.8 Es ist in der klinischer Dosierung im Ogaenics Adapto Genie Balancing Komplex enthalten.

Du solltest acht Stunden pro Nacht schlafen, um Deinen Körper und Stoffwechsel ausreichend Zeit zur Regeneration und für die Hormonentgiftung zu gönnen.

Ich wünsche Dir beim Ausprobieren dieser Maßnahmen alles Gute! Denk immer daran, wie wichtig es für uns Frauen ist, unser Leben und unsere Psyche in Balance zu halten. Die positiven Effekte der oben beschriebenen Maßnahmen sind außerdem ganzheitlich und wirken sich auf viele andere Bereiche unseres Körpers aus!

Je besser Du auf die Gesetze des Körpers und der Natur acht gibst, desto besser wird es Dir gehen und Du wirst vielleicht dabei noch andere schöne Effekte bemerken. Dennoch ist auch Geduld gefragt, gehe sanft mit Dir um und Du wirst in 1 -2 Zyklen schon einen Effekt spüren.

1 Dennerstein, L., Lehert, P., Heinemann, K. (2011). Global study of women’s experiences of premenstrual symptoms and their effects on daily life. Menopause International; 17: 88–95.

2 Clayton, A., Keller, A., Leslie, C. et al. Exploratory study of premenstrual symptoms and serotonin variability. Arch Womens Ment Health 9, 51–57 (2006).
3 Fathizadeh N, Ebrahimi E, Valiani M, Tavakoli N, Yar MH. Evaluating the effect of magnesium and magnesium plus vitamin B6 supplement on the severity of premenstrual syndrome. Iran J Nurs Midwifery Res. 2010;15(Suppl 1):401-405.

4 Thys-Jacobs S, Starkey P, Bernstein D, Tian J; Premenstrual Syndrome Study Group. Calcium carbonate and the premenstrual syndrome: effects on premenstrual and menstrual symptoms. Am J Obstet Gynecol. 1998;179(2):444–452.

5  Ghanbari Z, Haghollahi F, Shariat M, Foroshani AR, Ashrafi M. Effects of calcium supplement therapy in women with premenstrual syndrome. Taiwan J Obstet Gynecol. 2009;48(2):124–129.

6 Saeedian Kia A, Amani R, Cheraghian B. The Association between the Risk of Premenstrual Syndrome and Vitamin D, Calcium, and Magnesium Status among University Students: A Case Control Study [published correction appears in Health Promot Perspect. 2016;6(1):54]. Health Promot Perspect. 2015;5(3):225-230. Published 2015 Oct 25.

7 Rocha Filho, E.A., Lima, J.C., Pinho Neto, J.S. et al. Essential fatty acids for premenstrual syndrome and their effect on prolactin and total cholesterol levels: a randomized, double blind, placebo-controlled study. Reprod Health 8, 2 (2011).

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