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Haarausfall – die neun häufigsten Ursachen

Wenn Du die Ursache Deines Haarausfalls herausfindest und beseitigst, kann Dein Haar auch wieder wachsen.

Die Forschung zeigt, dass bis zu 50 Prozent aller Frauen im Laufe ihres Lebens Haarausfall erleben. Die Ursachen können vielfältig sein. Neben genetischen Gründen kann ein stressiger Lebensabschnitt, Hormone, Fehlernährung, Mangelerscheinungen, Krankheiten, Traumata und viele andere Dinge das Haarwachstum beeinträchtigen und dazu führen, dass mehr Haare als üblich ausfallen. Wenn Du bemerkst, dass Du mehr als die übliche Menge an Haaren verlieren, solltest Du zunächst einen Arzt aufsuchen.

Der Haar-Wachstumszyklus

Ca. 100.000 Haare haben wir auf der Kopfhaut. Pro Monat beträgt das Haarwachstum etwa einen Zentimeter. Aber Haare wachsen nicht endlich. Es gibt drei “Lebensphasen” des Haares, vom aktiv beginnenden Wachstum aus der Wurzel bis zum natürlichen Haarausfall. Diese Phasen werden als Anagenphase, Katagenphase und Telogenphase bezeichnet.

Phase

was passiert

Dauer

Anagen

Hier passiert das Haarwachstum. Die Zellen in der Haarzwiebel teilen sich schnell. In dieser Phase kann das Haar zwischen 18 und 30 cm lang wachsen. Das hängt von der maximalen Haarlänge ab, die bei jedem Menschen aufgrund von Genetik, Alter, Gesundheit und vielen weiteren Faktoren variiert. 2-4 Jahre

Catagen

Diese Periode ist kurz und dauert im Durchschnitt nur 2-4 Wochen. In dieser Übergangsphase stoppt das Haarwachstum. Das Haar und sich von der Blutversorgung ab. 2-4 Wochen

Telogen

In dieser Phase ruht das Haarwachstum Wurzel, während darunter schon ein neues Haar zu wachsen beginnt. Diese Phase dauert etwa 3-5 Monate. Das “alte Haar” fällt aus und macht dem neuen Haar Platz. 3-5 Monate

Bei Haarausfall befinden sich viele der Follikel gerade in der Telogenphase. Daher kann es nach Behebung der Ursache (was mehrere Monate dauern kann) noch 3-5 Monate dauern, bevor das Haarwachstum wieder sichtbar wird.

 

Ursachen für Haarausfall

Gene

Bei einer genetischen Veranlagung für dünner werdendes Haar reagieren bestimmte Haarfollikel empfindlich auf männliche Hormone. Diese Empfindlichkeit bewirkt, dass die Follikel allmählich schrumpfen. Mit jedem weiteren Haarwachstums-Zyklus werden dann etwas feinere und kürzere Haare produziert. Diese Form des Haarausfalls nennt man androgenetische Alopezie. Und obwohl diese überwiegend Männer betrifft, können auch Frauen daran leiden.

 

Krankheiten

Bestimmte Krankheiten wie Diabetes, Störungen der Schilddrüse (Unterfunktion oder Überfunktion), Lupus (eine Autoimmunerkrankung), oder Schuppenflechte beschleunigen oder verschlimmern Haarausfall.  Zudem gibt es eine Autoimmunerkrankung mit kreisrund ausfallenden Haaren, die Alopecia Areata oder auch “kreisrunder Haarausfall” genannt wird. Bisher kennt die Medizin die Ursache hierfür nicht. Aber glücklicherweise verschwindet diese Form des Haarausfalls bei vielen Betroffenen nach einigen Monaten von selbst und das Haarwachstum beginnt von allein wieder.

 

Aggressive Treatments und Stylings

Aggressive Chemikalien oder übermäßige Hitze auf Haar und Haut sind Gift für Dein Haarwachstum, machen das Haar spröder und bruchanfälliger. Das kann zu Haarausfall führen. Ebenso schädlich sind extrem straffe Frisuren, wie z.B. Pferdeschwänze und Zöpfe oder auch Extensions. Sie stören den Blutfluss zu den Haarfollikeln und können so zu Haarausfall führen.

 

Hormone

Hormone spielen eine große Rolle bei der Regulierung des Haarwachstums-Zyklus. Weibliche Hormone (Östrogen) helfen, die Haare in der Wachstumsphase (Anagen) zu halten. Männliche Hormone (Androgene) können den Haarwachstumszyklus verkürzen und zu dünner werdendem Haar führen.

Östrogen

Es gibt viele hormonelle Veränderungen, die eine Frau in ihrem Leben erlebt. Wochenbett, Menopause, IVF-Behandlung und der Beginn oder das Ende der Empfängnisverhütung sind alles Ereignisse, die ein Ungleichgewicht der Hormone erzeugen und Haarausfall auslösen können.  Der Östrogenspiegel im Körper wird dabei entweder erhöht oder herunterreguliert. Erst, wenn die Hormone wieder in Balance sind, reguliert sich auch das Haarwachstum wieder. Helfen kann hier ein Supplement, das sich positiv auf die Hormonregulation auswirkt, z.B. der Adapto Genie Balancing Komplex mit B-Vitaminen und dem Adaptogen Ashwagandha.

IGF1

Forscher haben zudem herausgefunden, dass Haarausfall bei Frauen möglicherweise mit einem niedrigeren IGF1-Spiegel zusammenhängt. Das ist ein Hormon, das die Zellteilung steuert. IGF1 reguliert durch die Förderung der Zellteilung an der Haarzwiebel den Haarzyklus und damit auch das Haarwachstum. Ein spezielles Hirse-Extrakt hat in Studien die Ausscheidung von IGF1 signifikant erhöht. Das Haar wird dadurch länger in seiner Wachstumsphase erhalten und fester in der Kopfhaut verankert. Haarausfall wurde dadurch durchschnittlich um 50% reduziert. Dieses Hirse-Extrakt findest Du im Ogaenics Hairleluja Super Hair Komplex.

Stress

Wenn wir unter Stress stehen, werden alle nicht lebensnotwendigen Systeme abgeschaltet – dazu gehört auch die Versorgung der Haarwurzeln. Wenn das passiert, kommt zu Haarausfall. Die gute Nachricht: Wenn sich das Stresslevel und die allgemeine Gesundheit wieder normalisieren, beginnt das Haarwachstum auch wieder. Länger andauernde Stressepisoden und ein stressiger Lebensstil können aber dauerhafte Schäden an den Follikeln verursachen. Nahrungsergänzungsmittel mit Ashwagandha beruhigen die Nerven und bauen Stresshormone ab, sodass auch Deine Haare wieder aufleben können (z.B. Adapto Genie Balancing Komplex).

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Proteinmangel

Das Haar besteht fast ausschließlich aus Protein, daher achte auf eine ausgewogene Ernährung mit hohem Proteingehalt, um Haarausfall vorzubeugen. Fleisch oder auch Eier sind z.B. voll mit wertvollen Proteinen, falls Du nicht vegan lebst. Gute vegane Proteinquellen sind Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen. Allerdings wachsen die Haare von Veganern und Vegetariern oft schwächer und feiner mit der Zeit, weil ein Mangel an essentiellen Aminosäuren bei nicht-tierischen Ernährungsweisen ein Problem sein kann.

 

Vitamin D-Mangel

Vitamine und Mineralien spielen eine wichtige Rolle bei der Erhaltung der Gesundheit unserer Haare. Die Forschung hat in den letzten Jahren verstärkt die mögliche Rolle von Vitamin D bei Haarausfall in vielen Studien untersucht. Die Mehrheit der Studien ergab, dass bei Haarausfall oft ein zu niedriger Vitamin-D-Spiegel im Blut vorherrschte. Lasse also Deinen Vitamin D Spiegel unbedingt einmal checken. Falls erforderlich, supplementiere mit Vitamin D  (z.B. Hello Sunshine Vitamin D3 Komplex mit 2.000 I.E. pro Kapsel).

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Eisenmangel

Übermäßiger Haarausfall kann auch auf einem unentdeckten Eisenmangel beruhen. Neben dünner werdenden Haar sind dann Müdigkeit und brüchige Nägel weitere Anzeichen. Wenn Du einen Mangel hast, hilft nur supplementieren (z.B. Feed Your Blood | Blood Building Komplex mit extra viel Eisen). Sobald der Eisenwert bzw. Ferritinwert wieder normal ist, kannst Du für die tägliche Versorgung auf ein gutes Multivitamin-Präparat  (Mrs. Do-It-All Multivitamin Komplex Women) oder ein Eisen-Supplement (Iron Maid Plant-Based Eisen) wechseln, um diesen Status zu halten. Dann werden die Haare auch wieder optimal wachsen.

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Omega Fettsäuren

Achte außerdem bei Haarausfall auf ausreichend Omega Fettsäuren in Deiner Ernährung. Denn sie nähren die Kopfhaut, sorgen für kräftiges und festes Haar und tragen dazu bei, dass Deine Haare besser wachsen und weniger brechen. Du solltest dafür 2-3 Mal pro Woche Seefisch essen und Dein Salat stets mit hochwertigen Ölen wie z. B. Walnussöl anmachen. Falls das nicht nach Deinem Geschmack ist, kannst Du mit einem Omega Supplement nachhelfen (z.B. Oilalala Skin Omega Komplex aus Sanddorn).

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