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5 Nährstoffe, die Heuschnupfen reduzieren

Welche Lebensmittel Du bei Heuschnupfen meiden solltest (Histamin!) und was Deine Allergie verbessern könnte.Heuschnupfen ist grausam. Schließlich sollte es nichts Schöneres geben, als im Gras zu liegen und Erdbeeren zu essen. Aber dank Heuschnupfen wird ein erholsamer Tag im Freien zu einer schlimmen Erfahrung mit tränenden Augen und laufender Nase.

 

Was ist Heuschnupfen?

Heuschnupfen ist eine echt nervige Reaktion des Immunsystems, die durch ein Allergen ausgelöst wird und ähnliche Symptome wie eine Erkältung hat. Es kann zu Niesen, Verstopfung, laufender Nase und Druck in den Nebenhöhlen kommen. Er kann einem den schönsten Frühling oder Sommer verhageln.

Ursache sind z.B. Blütenpollen, Hausstaub, Tierhaare oder Smog. Die Jahreszeit, zu der es auftritt, hängt davon ab, auf welche Substanz oder welches Allergen die Person reagiert. Trotz seines Namens bedeutet Heuschnupfen aber nicht, dass die Person auf Heu allergisch ist. Heu ist tatsächlich nur sehr selten ein Allergen.

 

Wer ist besonders betroffen?

Gerade wenn wir vom langen Winter erschöpft sind, fällt die Reaktion des Immunsystems oft besonders heftig aus.  Anfällig für Heuschnupfen sind wir auch in Zeiten von emotionalem und körperlichen Stress. Sogar ein Schlafmangel kann uns für Allergien anfälliger machen, denn der schwächt das Immunsystem.

Außerdem sind Frauen, die schwanger sind, ebenfalls anfälliger für saisonale Allergiesymptome. Eine von 100 schwangeren Frauen leidet während der Schwangerschaft unter Asthma und viele mehr leiden unter saisonalen Allergien.

Was ist Histamin?

Histamin ist ein Stoff, der in einigen Körperzellen vorkommt und viele der allergischen Symptome des Heuschnupfens auslöst,  z. B. die laufende Nase oder das Niesen.

Histamin wird immer dann ausgeschüttet, wenn das Immunsystem fälschlicherweise glaubt, dass eine normalerweise harmlose Substanz für den Körper schädlich ist. In dem Versuch, den Körper zu schützen, setzt das Immunsystem eine Kettenreaktion in Gang, die die Mastzellen dazu veranlasst, Histamin in den Blutkreislauf freizusetzen. Das Histamin wirkt dann auf die Augen, die Nase, den Rachen, die Lunge, die Haut oder den Magen-Darm-Trakt und verursacht Allergiesymptome.

 

Die Heuschnupfen-Verstärker

Es gibt Lebensmittel, die Du während der Allergie-Saison meiden solltest. Dazu gehören natürlich alle Lebensmittel, auf die Du sowieso allergisch oder empfindlich reagierst. Das wichtigste Ziel ist es, die Gesamtbelastung Deines Immunsystems zu verringern und ihm zu ermöglichen, optimaler zu funktionieren. Es gibt aber auch Lebensmittel, die die Histamin-Ausschüttung der Mastzellen fördern oder sogar selbst Histamin enthalten. Diese solltest Du ebenfalls meiden.

Zu den Histamin-bildenden Nahrungsmitteln gehören alle gereiften, geräucherten und mit Konservierungsstoffen behandelten Nahrungsmittel. Zu den Lebensmitteln, die außerdem sehr häufig Heuschnupfen-Symptome verschlechtern, gehören

  • Alkohol
  • Koffein
  • Milchprodukte
  • Erdnüsse
  • Zucker
  • Weizen
  • Zitrusfrüchte und Zitrussäfte
  • Schokolade
  • getrocknete Früchte
  • Garnelen

Wenn Du eine Beifuß-Allergie hast, ist es zudem wichtig, auf Melonen, Bananen, Gurken, Sonnenblumenkerne,  Echinacea und Kamille zu verzichten, da sie allergische Reaktionen in Deinem System auslösen können.

 

Die Heuschnupfen-Helfer

Du hast sicher schon von Antihistaminen gehört oder diese sogar schon angewendet. Es sind Stoffe, die helfen, die durch die Histamine ausgelösten Symptome zu bekämpfen. Eine ähnliche Retterfunktion übernehmen auch bestimmte Nährstoffe im Körper. Auf folgende Nährstoffe solltest Du in der Heuschnupfen-Saison besonders gut achten – denn sie sind entscheidend für Dein Wohlergehen sein.

 

1. Vitamin C

Vitamin C stärkt das Immunsystem. Es wirkt aber auch als natürliches Anti-Histamin. Laut einer 2018 durchgeführten Studie über Vitamin C zur Behandlung von Allergien spielt oxidativer Stress eine Schlüsselrolle bei allergischen Erkrankungen. Die Forscher beobachteten, dass hohe Dosen von intravenösem Vitamin C die Allergiesymptome verringern. Die Studie zeigte auch, dass ein Mangel an Vitamin C im Gegenzug zu allergischen Erkrankungen führen kann.

Im Ogaenics Body Guard Immun-Komplex ist z.B. 80 mg Vitamin C pro Kapsel enthalten. Im Healthy Kick plant-based Vitamin C sind es sogar 240 mg pflanzliches Vitamin C, inkl. aller Bioflavonoide für eine gute Aufnahme. Das natürliche Vitamin C darin stammt nicht aus Zitrusfrüchten, sondern aus der Amlafrucht, einer indischen Stachelbeere. Also perfekt für Allergiker!

2. Zink

Eine medizinische Behandlung für Heuschnupfen basiert oft auf Anti-Histamin- oder Steroid-basierten Nasensprays, die die “Mastzellen” stabilisieren. Mastzellen sind spezielle Zellen in unserem Körper, die Histamin speichern und dieses bei Kontakt mit einem Allergen freisetzen. Das Spurenelement Zink kann helfen, diese Mastzellen zu stabilisieren. Dadurch schütten diese weniger Histamin aus – Zink ist also auch so etwas wie ein natürliches Antihistamin!

Um Deinen Heuschnupfen zu stabilisieren solltest Du zwischen 10-20mg Zink mit einer Mahlzeit jeden Tag zu dir nehmen. Das erreichst Du z.B. durch “Austern satt” – die haben nämlich mit 85 Milligramm pro 100g den höchsten Zinkanteil von allen Lebensmitteln. Wenn Du kein absoluter Austern-Liebhaber bist und Deine Ernährung noch ein wenig mit Zink pimpen willst, kannst Du auch  auf ein gutes Supplement zurückgreifen. Im Ogaenics Body Guard Immun-Komplex ist z.B. 10 mg Zink pro Kapsel enthalten. Du kannst in der Hochphase der Allergie statt der normalen Tagesdosis  (eine Kapsel pro Tag) vom Body Guard auch zwei Kapseln zu den Mahlzeiten einnehmen.

3. Vitamin D

Ein Mangel an Vitamin D ist einer der größten Faktoren, die für eine Überreaktion des Immunsystems verantwortlich gemacht werden können. Denn Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Und wenn es uns fehlt, spielt dieses eher mal verrückt. Wenn wir in den Wintermonaten über einen längeren Zeitraum nicht gut genug mit Vitamin D versorgt werden und auch die Vitamin D-Speicher im Frühjahr endgültig aufgebraucht sind, gerät unser Körper also eher in einen allergischen Zustand bzw. ist anfälliger für Allergien.

In der Ernährung kannst Du viel fetten Seefisch essen, um dich besser mit Vitamin D zu versorgen. Ein natürliches Supplement mit Vitamin D zur Ergänzung der Ernährung ist aber im Winter (Oktober – Mai) unbedingt erforderlich. Ogaenics Hello Sunshine plant-based Vitamin D ergänzt Deine Ernährung z.B. mit 2000 I.E. Vitamin D pro Kapsel in Bio-Qualität. Alles zum Thema Vitamin D findest du hier im: Vitamin D- ein Guide für Beginner.

4. Probiotika

Fachleute glauben schon lange, dass durch die Einnahme von Probiotika die Abwehr gestärkt wird. Dass das auch bei Heuschnupfen Symptomen  zutrifft, beweist eine 2015 durchgeführte Meta Studie. In dieser Meta Studie wurden insgesamt wurden 23 Studien mit 1919 Patienten ausgewertet, darunter 21 doppelblinde klinische Studien und 2 randomisierte Crossover-Studien. Siebzehn Studien zeigten einen signifikanten Nutzen durch die Verwendung von Probiotika, während 6 Studien keinen Nutzen zeigten.

Eine Studie der University of Florida von 2017 zeigt zudem, dass eine Kombination von Lactobacillen und Bifidobakterien die T-Zellen Anzahl steigern kann. Die T-Zellen unterdrücken die Heuschnupfen-Symptome,  bevor sie entstehen, und können so eine nebenwirkungsfreie Alternative zu herkömmlichen Antihistaminika bieten.

Aufgrund der Heterogenität der Studien und der unterschiedlichen Ergebnisse sind aber zusätzliche Studien erforderlich. Im Ogaenics Love your Gut Daily Biotic-Komplex findest Du eine Kombination aus 21 verschiedenen probiotischen Bakterienkulturen (Lactobacillen und Bifidobakterien) in Kombination mit Prebiotika in Bio-Qualität.

5. Vitamin A

Studien an Patienten mit Asthma konnten zeigen, dass diese prinzipiell niedrigere Vitamin A-Spiegel aufweisen als gesunde Menschen. Die bei Allergien auftretenden Entzündungsreaktionen, z. B. in der Lunge bei Asthma, werden einerseits bei Vitamin A Mangel begünstigt, können sich aber auch negativ auf den Vitamin A-Spiegel auswirken – es scheint hier Wechselwirkungen zu geben. Dein Allergiegeplagter Körper benötigt 2 mg bzw. 2000 µg Vitamin A pro Tag.

Die pflanzliche Vorstufe davon, die Carotinoide, kannst Du jederzeit prima in Deiner Ernährung integrieren. Das geht z.B. super über köstliche Süßkartoffeln (100g enthalten ca. 1,4 mg Vitamin A), Mohrrüben (100g enthalten 1,3 mg Vitamin A), Spinat, Fenchel (100g enthalten 0,8 mg Vitamin A) , rote Paprika oder Mango. Auch eine Nahrungsergänzung kann Deine Versorgung mit Vitamin A unterstützen. Der Beauty Fuel Skin Radiance Komplex und der Mrs. Do-it-all Multivitamin Women unterstützen Dich mit 400 bzw.  mit 425 µg Vitamin A pro Tagesdosis.

Weitere Tipps bei Heuschnupfen

Auch Quercetin ist eine wichtige Anti-Allergie Substanz, die in Deinem Körper die Freisetzung von Histamin verhindert. Der sekundäre Pflanzenstoff, der sich vorwiegend in der Schale des Apfels, in Cranberries, Zwiebeln und Spargel verbirgt. Diese Lebensmittel darfst Du nach Herzenslust schlemmen, sofern Du nicht gegen diese allergisch sind – dann könnte es Dir in dieser Pollensaison besser gehen.

Denke außerdem daran, dass eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr  total wichtig ist bei Allergien. Trockene Augen und Nasenwege sind perfekte Orte für eine Entzündung. Wenn Du ausreichend hydratisiert bist, können die Schleimhäute besser ihren Job erledigen und Allergene stoppen, bevor sie in Dein System gelangen.

Trinke darum wenigstens 1,5 Liter Wasser pro Tag und verzichte dabei besser auf Koffein, Alkohol und zucker- oder süssstoffhaltige Getränke, weil diese Deine Allergie noch verschlimmern können.

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Wir wünschen Dir eine gute Zeit in der Natur – ohne Heuschnupfen-Symptome!

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